SUP, Windsurfen und Wellenreiten auf Boavista

Wie schon im zweiten Beitrag beschrieben, waren die Wellen an unserem Strand „Praia de Chavez“ zu hoch, zu hart, zu viel. Sogenannte „Shortbreak Waves“ haben es einfach nicht zugelassen dort zu surfen – man spürte den Nacken, der abends schmerzte durch die Gewalt der Wellen. Einfach ungeeignet für alles – selbst das schwimmen war kaum zu bewältigen – zumindest als wir da waren – es soll eigentlich ruhiger dort sein.

Aber zum Glück gibt es die kleine Insel vor Sal Rei, welche die Kraft aus den Wellen nimmt und durch die man dort immer gute Bedingen findet, wenn man einige Dinge beachtet. Die Insel schafft eine Art Kanal und so kommen die Wellen am Strand, dort wo sich die Bars und Schulen befinden, aus zwei Richtungen und ergeben dort, wo sie sich treffen, einen wunderbaren großen Berg. Für SUPer ein Spaß, diesen zu erklimmen. Für die Wellenreiter, zumindest für mich, ergab das eine zusätzliche Schwierigkeit, wenn man versuchte die Wellen zu reiten und dann von links die Nächste kam und man so unweigerlich einen Satz durch die Luft machte. Wenn man es kann, bestimmt super, für mich gab das dann eher eine Landung ins Wasser, aber der Luftsprung war dann schon ganz geil ;).

Aber surft man noch weiter, ein kleines Stück südlich, laufen die Wellen ganz normal in eine Richtung, ohne seitliche Freunde, sie laufen lang in flaches Wasser, was hier und dort ein wenig steinig ist, aber durchaus im Rahmen des Machbaren. Es macht riesen Spaß und ist durchaus lohnenswert.

Da man zu dem anderen Surfspot auf Boavista nur mit einem Pickup kommt und es einige Stunden dauert, ist der „Tortuga Beach“ eine perfekte Wahl für alle Wassersportliebhaber. Windsurf- und Kiteschulen sind dort ebenfalls vertreten mit europäischen Preisen. Also auch kein Problem schnell mal etwas zu leihen und in die Wellen zu springen.

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