Erste Versuche im Wellenreiten

Wir sind unterhalb von Sal Rei, am Strand Praia de Chaves. Es ist Ende Februar, die Wellen peitschen, es Kracht die ganze Nacht hindurch – Wellen zum surfen sind es jetzt nicht. Aber ein Deutscher, der ruhige Zeiten nicht abwarten kann, tummelt sich mit seinem SUP in den Wellen. Weit und breit ist niemand im Wasser, dazu kommen die Wellen in zu kurzen Abständen, haben wenig Auslauf, krachen auf den Strand und sind einfach nicht zu bezwingen.

Auf Sri Lanka und Bali war es nicht so schlimm wie hier – die Wellen kommen so schnell hintereinander, dass man kaum Zeit zum Lufthüllen hat, die Wellenberge brechen kurz und steil, so dass man mit seinem Board direkt runter ins Wasser gedrückt wird. Man schlittert über das Brett, landet im Wasser, wird umhergewirbelt und wenn man wieder auftaucht, bricht direkt die nächste Welle über einen. Ein Kampf, der nicht zu gewinnen ist, aber man ist nun hier und versucht sein Glück.

Steht man eine Welle, stösst man direkt auf die nächste zurückfliesende Welle vom Strand und macht einen Salto übers Brett. Kein Surfer weit und breit, kein Kiter, obwohl es hier eine Schule gibt – nur der wahnsinnige Weisse. Trotz all dem macht es Spaß, leichte Blessuren und kurze Augenblicke der Freude, wenn man auf dem Brett steht und die Welle surft. Auch wenn es nur kurz ist!

Aber die nächsten Tage sollen wieder ruhiger werden und vielleicht kommt man dann endlich in das Genuss, eine Wellen abreiten zu können. Wir werden es sehen!

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